Flag Beach (Fuerteventura / Kanaren)

Spotbedingungen

Etwa ein Kilometer ausserhalb des Ortes in der Nähe der grossen Hotels befindet sich der Flag Beach, mit der gleichnamigen Fanatic Surfstation. Geparkt wird am Strassenrand. Von der Strasse geht man etwa 200m bis zur Station durch hellsten und superfeinen Sand und nochmal 50 m bis zum Wasser. Wer keine Lust auf Materialschleppen hat, kann sich an der Station von Ben Thomas neuestes Fanatic-Material mieten.

Die Infrastruktur lässt etwas zu wünschen übrig. Es gibt z. B. keine Toiletten, da die Dünen ein Naturschutzgebiet sind, doch ist überall Platz genug zum........In der Nähe der Station befindet sich eine Beachbar, mit nicht so gutem, aber dafür teurem Essen. Viel besser und billiger sind die Sandwiche, die ein Marrokaner jeden Tag am Strand verkauft (ab mittags). Er versorgt die Surfer und Badegäste auch mit Eis und gekühlten Getränken. Am Strand stehen überall Liegestühle, die man bei einem anderen Marokkaner mieten kann.

Das Wasser ist türkisblau und man kann den sandigen Grund noch von weit draussen erkennen. Dem Strand seitlich vorgelagert ist die Insel Lobos. Von Corralejo verkehren mehrmals täglich Boote dorthin. Auf Lobos gibt es noch schönere Strände und Wasserfarben, und einen erstklassigen Surfspot.

Am Flag Beach bläst der Wind in der Regel erst ab 12 Uhr. Er erreicht nachmittags seine volle Stärke, und kann dann mit bis zu sechs Windstärken oder mehr wehen. Er kommt vorwiegend aus Nord bzw. Nordost und weht damit fast sideshore. Ab April/Mai steigt die Windwahrscheinlichkeit kontinuierlich an, und erreicht im August ihren Höchstwert mit etwa 80-90%. Danach fällt sie stark ab.

Links und rechts vom Strand sind einige Steine im Wasser, die zu einem Riff gehören, und bei Ebbe sichtbar werden. Am Riff bricht an manchen Tagen eine gute Welle, die auch von Wellenreitern genutzt wird. Ist der Strand ein Allround Spot mit Slalom Bedingungen, oder ein Wavespot? Normalerweise herrschen eher moderate Bedingungen zum Slalomfahren. Doch es kann, besonders in den Wintermonaten schon mal vorkommen, dass ein Swell steht, der dann angenehme Bedingungen für Wellenneulinge schafft. Die Wellen brechen über einer vorgelagerten Sandbank und werden etwa ein, maximal zwei Meter hoch. Man kann sie bis zum Strand abreiten.

Autor

Frank Scheckeler

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Eure Kommentare zu dieser Seite

Katastrophe!!! (Antworten: 0)

Ritmüller schrieb am May 22, 2013 12:00:00 AM
Eigentlich ein Traumspot, wenn der Wind gleichmäßig wäre... Hatte mich aber gleich am ersten Tag bei Ebbe auf eine Felsplatte gesetzt um mich langsam an Land treiben zu lassen, mich mit der Hand abgestützt und prompt die ganze Hand an Muscheln aufgeschnitten! Das hat geblutet, wie bei einem Massaker! Direkt vor dem Kitecenter - hunderte Leute am Strand und kein Mensch hat sich um mich gekümmert! Keine erste Hilfe, nicht´s! Das Kitecenter hat keinen erste Hilfe Koffer, sogar nicht einmal fließendes Wasser um die Wunde ab zu spülen! Musste mit blutiger Hand mein Zeug´s zusammen packen und den Weg zum Auto (wehe dem der nicht mal einen Mietwagen hat!) zwei mal gehen! Was ist mit dem, der im `Bodydrag´ über so ein Plateau gezogen wird?!! Da würde man gnadenlos verbluten! Nur komisch, dass da keine Warnschilder bezüglich der Riffe sind? Würde wohl die Kundschaft abhalten! Der Ein- bzw. Ausstieg ist bei Ebbe lächerlich klein und wenn der Wind bei side onshore mal nicht stark genug ist um von den Riffen Abstand zu halten, muss man sich halt von den Wellen über die Riffe an Land spülen lassen. Nie wieder! Die Ärztliche Versorgung in Corralejo ist auch eine Katastrophe! Schimmel an der Decke, der Arzt konnte weder Deutsch noch Englisch. Da hat man mehr Angst vor Infektionen im Krankenzimmer als vor der Wunde selbst! Habe dann einen früheren Rückflug nach Deutschland genommen..

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