Sagres

Wegbeschreibung

Wer von Setubal kommt, fährt über Toia und Sines an der Küste entlang. Es ist nicht der schnellste Weg, wird aber mit schönen Stränden bis nach Sagres belohnt. Solltet ihr einen Wellenreiter, Bodyboard oder Kite-Board haben, dann bringt es auf jeden Fall mit.

Spotbedingungen

Ein perfekter Spot für alle für Flachwasser-Artisten. Wer keine Lust auf Welle hat, aber auf Starkwind nicht verzichten will, der hat in Sagres die idealen Bedingungen. Der Wind bläst fast konstanter als in Guincho, allerdings voll ablandiger Nordwind, der von den Portugiesen "Nortada" genannt wird. Die beste Zeit ist zwischen Mai und September (Juli/August sind die besten Monate). Danach schläft der Wind wieder ein und ist nicht konstant. In Ufernähe ist es meistens böig und man unterschätzt leicht die Windstärke. Fünfzig Meter weiter draussen wird es dann ernst. Im Sommer sind Segel um die 5,0 keine Seltenheit. Wer noch nicht sicher Höhelaufen kann, der sollte vorsichtig sein.

Man findet dort absolutes Flachwasser. Das Brett ist eigentlich Nebensache. Keine Welle bringt Dich aus dem Konzept. Wer neue Tricks und seine Halsen perfektionieren will, kann dies ohne weiteres tun. Ein Brett um die 100 Liter dürfte für den normlen Freerider ausreichen, einfach dichtholen und ab geht die Post. Insgesamt ist dieser Spot für Fortgeschrittene sehr komfortabel.

Praia do Martinhal ist ein Sandtrand mit ca. 300 Meter Breite. Im Hochsommer kann es auf dem Wasser und an Land eng werden. An guten Tagen werden "normale" Badegäste meisten vom fliegenden Sand vertrieben. Geparkt wird direkt hinter der Düne am Strand. Es gibt zwei Bars. Empfehlenswert ist die rechte Bar, wo es die Windsurf-Station gibt. Es werden komplette Gerichte angeboten, die beim Zuschauen des Geschehens auf dem Wasser noch besser schmecken.

Autor

Claudio Carlos

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Eure Kommentare zu dieser Seite

Konstant? eher superboeig, abet trotzdem klasse! (Antworten: 0)

Felix schrieb am Jul 30, 2011 12:00:00 AM
Wir waren grad eine Woche da, und der Nortada hat ordentlich geblasen. Aber konstant kann man das echt nicht nennen, eher extrem boeig - kein wunder, ablandig halt. Wir hatten Tage, da konnte ich in den Boeen mein 4.7er nicht halten, und dazwischen hat\\\'s zum Wasserstarten nicht gereicht. Fairerweise sollte man sagen, dass das nicht auf der ganzen Strandbreite so ist, ganz rechts ist es etwas besser. Und meistens kann man in den Boeen genug Speed aufnehmen um durch die Loecher durchzugleiten. Einen besseren Sport zum Halsen perfektionieren habe ich noch nicht gesehen!

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