Sylt (Reisebericht)
Ich bin einer, der schon seit vielen Jahren auf dem Wasser herum rutscht, jedes Jahr ein wenig dazu lernt, obwohl die Spitze unseres Sportes heute um viele Regionen weiter (besser) fährt als unser eins. Mein erstes eigenes Brett war die von euch veröffentliche ´Rakete für den Baggersee´, dass sogenannt ´Wilke-Board´; wisst ihr noch? Seit viele Jahren habe ich alle Schikanen ertragen, denen man als Surfer ausgesetzt ist, und war froh, wenn ich doch irgendwie auf´s Wasser durfte, ohne überall für einen (keinen) miesen Service auch noch ausgenommen zu werden.Deswegen fahre ich nicht zum Garda See, ich bleibe in Deutschland, und lasse mich hier ärgern.
Und ein mal im Jahr, im Urlaub, da möchte ich richtige Brandung unterm Brett spüren. Einmal ohne Rödelei und Auto zum Surfen; wenn´s hackt, oder auch nur so : das Brett über die Düne tragen, aufriggen und los. Eine Familie habe ich auch, und die kommt natürlich mit. Weil diese auch andere Interessen hat, als (nur) im Sand hocken, fällt die Wahl nicht schwer: Man gönnt sich ja sonst nichts: Die Königin der Nordsee - 40 Kilometer Brandungsstrand, World cup spot, das Surf -Paradies schlecht hin - Sylt. Da die Insel früh besetzt ist, fängt man mit der Vorbereitung früh an! Mitte Dezember Anfrage Campingplatz Hörnum. Nach längerem zögern ´kann man uns keinen Platz anbieten´- man hofft dass wir woanders unterkommen. !? Na gut, dann eben richtig: Westerland! Hier ist man freundlich, und freut sich, das wir, und noch ein paar Freund kommen wollen. Aber ein guter Kumpel gibt mir einen Tip: "Da darfste nich sörfn"! Wie, - darfste nich sörfn? Na is verboten! Ich kann´s (will´s) nicht glauben, und rufe wieder beim Campingplatz an. Kann ich bei euch surfen? - Warum sollten Sie nicht? Ich hab gehört es soll verboten sein. Also das würde man da nicht so eng sehen, und in der Brandung fährt ja ohnehin kaum einer !? Ich möchte aber sicher gehen, und rufe bei der Kurverwaltung an. Die einzige Dame, die dazu etwas sagen kann, sagt (sehr freundlich) "Das surfen ist überall verboten, wo es nicht ausdrücklich erlaubt ist!" Auf der ganzen Insel? Ja überall! Warum denn das? Es ist soviel passiert!? Es gibt nur ein paar kleine Strandabschnitte, da darf man. Am Campingplatz? Nein da nicht! Ja, aber dann muss ich ja doch mit dem Auto... und meine Familie? Getrennt am anderen Strand? Ich möchte doch, natürlich nur ausserhalb des bewachten und gekennzeichneten Badestrandes, mit meinem Brett in Wasser, und bei Hack ist doch sowieso kaum einer am Strand (ausser Zuschauern). Na ja, wenn ich mich vernünftig verhalte, und nur ausserhalb des bewachten Badestrandes einsteige, - man sieht das nicht so eng. Ich bin echt erleichtert, rufe aber noch mal beim Campingplatz an. Der gute Mann hat in der Zwischenzeit selbst bei der Kurverwaltung angerufen, und ein o.K.(für die Gäste des Campingplatzes) bekommen! Ist das nicht toll? Es geht auch mal was ohne Formular und Antrag, nur so! Meine Freunde und ich buchen, und reisen 6 Monate später an. (1.700 DM,- für 4 Wochen ; davon über 300,-allein für die Benutzung des Strandes durch meine Frau und mich. (Kinder frei).
Der Platz ist gut, die Verwaltung zuvorkommend, und die Insel ist wirklich (nicht nur zum surfen) sehr schön. Nach drei Tagen - so ein leichter 4er; ich denke ob ich mal mit nem 6er und dem Slalom das Terrain erkunde? Ich rödel also den ganzen Kram auf den Buggy, zwängel mich in das Gummi, und fahre quer über den Platz auf ein Wärterhäuschen zu, das den Platz vom Strand trennt. Irgendwie habe ich das Gefühl, der hat schon auf mich gewartet. Ich zeige meine Legitimation zur Strandbenutzung vor, und versuche zu lächeln (rechts und links Stacheldraht). "Surfen ist hier streng verboten!" Ja, aber ich habe doch mit der Kurverwaltung.... Das interessiert mich nicht, mit dem Zeug kommen Sie hier nicht durch!Irgendwie packt mich die Wut, ich stehe wie 1970 vor ´nem DDR Grenzer, bin machtlos, rein gelegt und habe auch noch dafür bezahlt! Also umdrehen, trotz Wind und nah am Wasser ich kann nicht fahren!Aber telefonieren! Wie hiess die Dame? Anruf bei der Kurverwaltung. Ach Sie sind´s, wie gefällt es Ihnen denn bei uns? "Der Wächter an der Düne lässt mich nicht mit meinem Brett an den Strand, und Sie haben mir doch... Ja wenn der Sie nicht durchlässt, da kann ich auch nichts machen! Mir zittern die Hände! Ich möchte den zuständigen Sachbearbeiter sprechen! Der ist zur Zeit nicht im Hause! Die Campingplatzverwaltung! Ich laufe zur Anmeldung. Der Herr ist leider erst in drei Tagen wieder hier! (Mir zittern die Knie) Ich bin aber doch zum surfen hier! Dann rödel ich den Kram eben auf´s Auto und fahre eben in Gottes Namen. Währe wahrscheinlich auch gegangen, wenn nicht der Platz (vernünftiger Weise) in der Mittagszeit für KFZ gesperrt währe. Zustand : nahe am Herzinfarkt, und stinkig, dass mir alle Haare abstehen. Der Wind nimmt noch ein wenig zu, und ich ziehe mein (schweiss)nasses Gummi wieder aus, und der blanke Hans rauscht hinter der Düne!Um kurz vor vier erreiche ich den zuständigen Herrn der Kurverwaltung. "Tja der Mann hat recht, wenn er Sie nicht durchlässt!" Warum ? "Surfen ist hier (bis auf die Ausnahmen) überall verboten."
Auch ausserhalb des bewachten Badestrandes, wo Angler ihre Haken durchs Wasser ziehen, Boogieboarder und Wellenreiter fahren, und wo jeder sowieso auf eigene Gefahr badet? "Auch da!" Auch wenn (bei Hack) Badeverbot besteht? "Auch dann!" Aber in Hörnum, dass weiss ich genau, da ist der Strand doch genau so eingeteilt wie hier. Rechts Badestrand und links, am unbewachten Strand darf man surfen nach Herzenslust, und die letzten acht Jahre hat man sich da prima am Strand vertragen! Und ist es denn für die Insel gut, wenn man immer mit dem Auto... könnte man den nicht wenigstens für die Surfer, die auf dem Campingplatz wohnen, einen kleinen Teil des unbewachten Badestrandes....Schaun sie, sagt der Sachbearbeiter, an uns liegt das gar nicht. Die Kurverwaltung führt hier nur aus, was das Wasser und Wirtschaftsamt Husum vorgeschrieben hat! Wir haben nichts gegen Surfer, wir wollen nur, dass hier jeder sicher baden kann! Ja aber das will ich doch auch, der Strand ist doch 40 Km lang... Tja, das ist nun etwas unglücklich gelaufen, aber es ist so! Mich verlässt meine Zuversicht. Ich fahre die ´offiziellen´ Plätze an. Brandenburger Strand : Mitten in der Stadt! Schon mal einen Parkplatz bekommen? Den Kram durch die Kurgäste an den Strand tragen! Wenningstedt am Kliff : Mit dem Brett wie Louis Trenker durch den Steilhang. Sansibar: 500 oder waren´s 600 oder doch nur 400 m durch Knöcheltiefen Sand! Das hält kein Buggy (Surfer) aus. Königshafen: Musste warten, bis der blanke Hans kommt, der haut regelmässig wieder ab, und dann rutscht die Finne im Schlamm. Ausserdem kann ich da gleich nach Steinhude fahren! Hörnum : O.K. Parken in relativer Strandnähe; Surfspot : chaotische Brandung, ganz toll. Sind nur 16 Km vom Campingplatz! Und überall und jeden Tag neu : löhnen, trotz Strandbenutzungslizenz.
Endlich treffe ich den Herrn von der Platzverwaltung. Der ist wirklich überrascht. Das haben die mir doch zugesagt. Sie währen doch gar gar nicht gekommen, wenn ich Ihnen das nicht zugesagt hätte!Das gibt es doch nicht, wenn Sie surfen wollen, bringe ich Sie an den Strand!Das tat wirklich gut. Der stand doch wirklich zu dem was er gesagt hat. Also nach ein paar Tagen: 5er Wind und Segel, und wir rollen mit zwei Buggy´s, einer Menge Zeugen, und verstärkt durch die Platzverwaltung in Richtung Strand. " Wir haben die Zusage, das unsere Gäste hier Surfen dürfen!"Der Wärter wird sofort ausfallend. Ich warte noch ab, ob er evtl. unmittelbaren Zwang anwendet, dann haste ich wie Papillon mit seinen Kokosnussschalen über die Düne an den Strand. Hoher shore brake! Kaum Menschen am Strand. Einige bleiben einig stehen. Wollen Sie da raus? Geht denn das, ist das nicht zu gefährlich? Ich bin nervös, zögere einen Augenblick zu lange - sakraler Waschgang! (etwas länger, und mit Opfergabe: ein nagelneuer Wavemast) Ich bitte meinen Sohn meinen Ersatzmast zu holen. Der kommt erst nach einer halben Stunde wieder - Der Wärter hat Ihn mit dem Mast nicht durchlassen, erst mit Hilfe der Platzverwaltung kam er durch.Ich baue auf, nach zwei Schlägen ist der Wind weg. Nachher höre ich, von der Kurverwaltung waren höhere Herren da, jetzt ist es endgültig vorbei- kein Surfen mehr. Am nächsten Tag rufe ich den Herrn von der Kurverwaltung wieder an. Ich möchte wissen was das Amt in Husum denn eigentlich verboten hat. ´Das Surfen ist am Strand verboten!´ Wir surfen nicht am Strand, sondern in der Nordsee! Tja....? Was ist denn nun eigentlich verboten, ´das verbringen von Surfbrettern über den Strand´, oder das befahren der Nordsee mit einem Surfbrett? Ich höre etwas von Wegesicherungspflicht, und jetzt ist auf einmal das See- und Schiffahrtsamt in Tönning die verbietende Behörde. Was verboten ist, bleibt unklar, nur dass es verboten ist, bleibt klar. Am 16.07. Anruf beim See und Schiffahrtsamt in Tönning. (Sehr freundliche und hilfsbereite Leute) "Gibt es Beschränkungen zum Befahren der Nordsee mit Surfbrettern über die bekannten Einschränkungen hinaus?" (vor Hafeneinfahrten, in Naturschutzgebieten, vor bewachten und gekennzeichneten Badestränden u.s.w.) Antwort: Die Nordsee ist ein freies Gewässer, welches jeder der sich an die vorgenannten Regeln hält , befahren kann! Aha, sage und denke ich .Vielen Dank, und lege auf. Wie sagte man mir ? Wir haben nichts gegen Surfer! Ich haben noch einen Tip bekommen. In List, da gibt es eine Stelle... Nach vielem gebettel, und zwei Leuten, die gegen irgend welche Vorschriften verstiessen, konnten wir ans Wasser. Allerdings nicht ohne dass da noch ein Offizieller erschien, der uns klar machte, dass wir da eigentlich nichts zu suchen haben, und nur einmal und nur heute, sonst...! Wir sind an dem Tag traumhaft gefahren. (Mit zwei Leuten) Der Strand war fast leer.In Hörnum waren wir zwei mal. Wahnsinnstage, wir fahren bis die Arme aufgeben. Einmal kam ich bei einem längeren Schlag ein Stück vor den Badestrand. Der Rettungsschwimmer hupte mich an, ich hob (solange es ging) entschuldigend die Hand, und haue sofort ab. Er winkt zurück, ich glaube er hat gelächelt. Man kann sich tatsächlich auch so verhalten, fast hätt ich´s nicht mehr geglaubt.
Drei Brandungstage in vier Wochen + die an denen es gegangen währe, wenn...Noch nie bin ich als Surfer so diskriminiert worden, wie in diesem Urlaub und auf dieser Insel.Ich werde jetzt einen Antrag stellen, ob man nicht ausserhalb des bewachten Badestrandes nur einen kleinen Streifen......Von diesem Antrag schicke ich dann einen Durchschlag, und die Reaktion bekommt Ihr auch. Ich meine das dieses ein Thema ist, dass uns alle betrifft, auch wenn in der Brandung nur wenige fahren. Und, lasst Ihr mich bitte nicht auch noch hängen.Vielleicht können wir ein paar Freunde davor bewaren, in ein Surf-Paradies zu fahren, welches leider keines ist! Mit einem freundlichen Gruss aus Warmsen
Lothar Finger
P.S.
All das habe ich probiert, und bin überall gegen die Wand gelaufen! Sogar die SURF Redaktion hat nicht eine Silbe davon veröffentlicht - das hat mich besonders enttäuscht. Der zuständige Redakteur hat mir geraten nach Rømo zu fahren, da führe er auch immer hin. Und auf Sylt? Da ist alles so geblieben! Das Surfen ist überall verboten, wo es nicht ausdrücklich erlaubt ist!
Welch ein Surfparadies!
Autor
Lothar Finger
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Revierart
Flachwasser, Stehbereich, Welle
Geeignet für
Windsurfer, Kitesurfer, Einsteiger
Windrichtungen
Beste: Je nach Spot
Fahrbar: Alle
Bewertung
Geodaten
Latitude: 54.8968
Longitude: 8.3446
Station: Westerland
Entfernung: 2.597km
Windreport bei Windfinder öffnen
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In Vorbereitung
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Wester und Altenteil sollen geschlossen werden!
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Gast schrieb am Oct 9, 2006 12:00:00 AM
Ich kann dem beitrag nur zustimmen. ich habe es 2004 auch erlebt.an der seenotstation in westerland hat mich der strandheini nicht durchgelassen, nachdem er mir eine halbe stunde zugesehen hat wie ich augeriggt und mich umgezogen habe. ging seit 15 jahren problemlos dort. hätte er ja auch eher sagen können. gab richtig stress. 2 tage später wollter er mich und die kinder noch nicht einmal mit den drachen durchlassen. ist ja dort auch verboten. gab noch mehr stress...
ist halt alles nicht mehr das was es einmal war. selbst wenn man ein stück tampen braucht hat man schwierigkeiten ihn zu bekommen, weil es in den ganzen surrfshops nur noch klamotten gibt.
bringt halt mehr kohle...
cu auf sylt
Übernachten auf Sylt (Antworten: 1)
Claudia schrieb am Sep 26, 2005 12:00:00 AM
Hi,
kann mir jemand von Euch sagen ob es möglich ist mit dem Bulli irgendwo zu stehen ohne von der Polizei geweckt zu werden? Wie streng/präsent sind die auf Sylt?
danke und gruss
Diese Frage interessiert mich auch würde mich über ein Antwort freuen.
KITESURFEN (Antworten: 1)
Alexander schrieb am Jun 20, 2005 12:00:00 AM
Hi ich fange grad mit kitesurfen an und habe ein kleines problem
ich habe eine schule besucht aber kann noch nicht fahren ich suche kitesurfer die zum königshafen gehen
ich möchte ungern aleine ins wasser ich habe ein 15qm kite und board hab ich auch
ich brauch nur jemand der in meiner nehe ist möchte aleine üben nur zb beim kitestart oder kleine tips
würde mich sehr freuen
Sylter21@web.de
Hallo,so ähnlich geht es mir auch. Ich fahre am 11. oder 12 September hoch und versuch mich im Kiten. Ich selber komme aus der nähe von Stuttgart, und Du??? Habe dieses Jahr mit Kiten angefangen und kann nicht mehr ohne. Ich habe gehört, dass man am Königshafen ziemlich gut fahren kann. (Stehrevier) Bis bald. Markus
Ist´s wirklich so schlimm? (Antworten: 8)
Gast schrieb am Mar 30, 2005 12:00:00 AM
Das gibt´s doch nicht! Ich bin durch den Bericht jetzt ein wenig verunsichert.Auf der Spot-Seite zu Sylt ist noch von dem Surf-Mekka schlechthin die Rede...
Ich wollte im Mai das erste Mal nach Sylt, um dort zu Surfen...
Soll ich´s knicken?
Grüsse, til°
Es ist noch immer genau so, wie ich es beschrieben habe.
Ob du es knicken sollst, ist die Frage. Du muss halt nur wissen worauf du dich einlässt!
Es betrifft zunächst natürlich zu 95% nur Brandungssurfer. Das ist wirklich nicht ganz so einfach. Es ist (grade bei Hack ) chaotische Brandung, wenn man es schafft rauszukommen kann es wahnsinnig schön werden, aber das geht nich mal so eben! Tja und dann... die gesamte Westseite ist von der Straße her gesperrt. Da kann man nur ans Wasser wo ein Parkplatz ist. (Löhnen, schleppen (und nicht zu wenig und jeden Tag neu). Viele Surfer campen, und an den Stränden vor den Campingplätzen ist surfen überall verboten. (Ausser Hörnum teilweise) An den Wattseiten kann man ins Wasser, wo es erlaubt ist (Naturschutz) Z.B. in Rantum - da gibt es sogar eine Surfschule. Das geht aber alles nur bei Flut! Die Hälfte des Tages geht also nix!Und Brandung ist da unbekannt! Ausserdem entsorgen die Sylter ihren Bauschutt genau an dieser Mole, das hat schon so manche Finne gekostet. Aber zurück zur Westseite. Hörnum ist ist wirklich ein sehr schöner Spot (darf man eigentlich gar nicht sagen) Da gibt es auch einen Campingplatz direkt hinter der Stranddüne. D.h. nur 2-300m schleppen. Aber der Pächter dieses Platzes ist so gewöhnungbedürftig, das ich z.B. lieber in Westerland wohne und die 16 km jedes mal mit dem Auto fahre. (Das ist kein Vorurteil- es ist ein Urteil) Bleibt noch der Königshafen. Der fällt aber bei Ebbe auch trocken- geht also nur je nach Tidenstand einen halben Tag. Da kann man auch nicht campen , du musst immer hinfahren, und jeden Tag neu löhnen. Muss man sonst auch, aber hier ist es besonders teuer.
Die Insel hat wirklich 40 km Weststrand, und der allergrößte Teil davon ist fast menschenleer. Z.B. der s.g. Jugendstrand in List (Westseite) Da ist fast kaum ein Mensch zu treffen. Aber surfen ist natürlich überall verboten. Ich habe übrigens mal versucht herauszubekommen, wieviel hundert Menschen, (Badegäste) denn schon umgekommen oder geschädigt worden sind. Bis auf die Aussage, das "schon viel passiert ist" hat mir keiner einen einzigen konkreten Fall nennen können. Ich kenne die Insel schon 20 jahre. Was vorkommt, ist , das einen Badegäste auf den paar Metern Surfstrand anmachen, man soll doch gefälligs mit seinem Kram verschwinden, weil sie da baden wollen. Man kann das nur auf Karten anschauen, am Strand steht nix. Auf Rømø - Du glaubst es nicht - die kennen solche Probleme garnicht! Weder Kurtaxe noch Surfverbot.Da kann man mit dem Auto bis an den Strand, solange man Lust hat. Tja und die Insel ist bislang auch noch nicht untergegangen. Aber sei´s drum - Mir ist noch wichtig zu erwähnen, das man natürlich nicht zwischen Badgästen am Badestrand mit seinem Material andere gefährdet, das sieht ja wohl jeder Surfer so! Nur ausserhalb des Badestrandes -oder wenn sogar Badeverbot besteht (Bei Hack) das sollte doch für einen kleinen Abschnit möglich sein. Ist es aber nicht, und zwar aus Prinzip nicht. Die Insel ist wirklich wünderschön, nicht nur zum surfen, aber mach dir keine Illusionen über das was ich dir erzählt habe. Fahr doch mal für ein Wochenende bei Wind rüber! Mit der Fähre über Hanebny ist es nicht so teuer. (Da kann die Bahn dich nicht abzocken) und probier es mal aus. Achte mal darauf, ob du irgendwo mit Brett ans Wasser darfst, nur so.
Oder probier gleich Rømø. Das kannst du fahren wie ein Weltmeister, nur sonst ist da der Hund... na das kennst du.
Gruß
Lothar
Moin, moin,
ich kann diesen Artikel nicht ganz verstehen! Ich fahre jetzt 1986 zum surfen nach Sylt und hatte noch nie solche Probleme! Man kann ohne weiteres in Hörnum surfen, da muss man nicht mal Kurtaxe zahlen. Zum einen kann man auf der Wattseite surfen, hinter dem Hafen noch ein Stück weiter, ist ein hervorragender Einstiegsplatz und zum anderen an dem bereits genannten Campingplatz. In Rantum kann man auch an West- und Osteite surfen und zwar von Hörnum kommend der Parkplatz vor Sansibar und auf der Ostseite im Hafen, da ist sogar eine Surfschule. Westerland und Wenningstedt sind mir zu anstrengend wegen des ständigen Luvstaus! In Kampen kann man nahezu an jedem Parkplatz zum surfen hinaus gehen und in List ist selbstverständlich der Königshafen und wenn da noch kein Wasser ist, dann fährt man einfach 500 m weiter und surft parallel zur Fahrwasserrinne, aber vorsicht da ist eine ganz schöne Strömung! Jedoch wer auf Sylt in der Brandung surfen möchte, sollte auch mit der Strömung klar kommen.
Gruß,
Lutz
Ja meinst du, ich hätte mir das nur ausgedacht, um die Kurverwaltung in Westerland zu schädigen? Hätte mich über deinen Namen gefreut, wenn du seit ´86 auf Sylt surfst. müssten wir uns eigentlich kennen. Wäre auch schön, wenn du zu den einzelnen Punkten was gesagt hättest, ich lasse mich gerne eines Beseren belehren!
Gruss
Lothar
Zusammenfassend ist Sylt nach wie vor ein TOP Revier für Kiter und Surfer. Parkplätze sind gebührenpflichtig und Strandzugang ebenfalls (wenn keine Kurkarte vorhanden). Das ist aber nichts neues.
Beste Adressen bei allen westlichen Richtungen: Sansibar, Seepferdchen, Wenningstedt (Surfschule vor Ort), Sturmhaube (Buhnen!).
Für alle Windrichtungen ansonsten geeignet ist der Lister Königshafen (Zufahrt gebührenpflichtig). Kite und Surfrevier sind getrennt. Stehrevier und Flachwasser. Für Surfer 3 h (Kiter 4 h) vor und nach Flut befahrbar.
Hallo Lothar,
leider bin ich nicht allzu häufig auf dieser Seite, vielleicht erreiche ich Dich doch noch. Also wie schon gesagt, der Campingplatz in Hörnum ist wirklich gut geeignet zum Surfen, dort ist jetzt auch eine neue Leitung, so dass sich einiges verbessern sollte. Leider sagen die einem immer erst ab März, ob man einen Platz bekommt, letztes Jahr wäre es die ganze Saison kein Problem gewesen. Vielleicht kennen wir uns ja wirklich, meld Dich doch einfach noch mal. Gruss, Lutz
Mensch Lothar, du hast echt schreckliche Probleme. Wie wirst du nur damit fertig. Alle Last dieser Welt liegen auf deinen armen Schultern ganz allein.
Es ist wirklich seltsam auf dieser Welt. Die einen haben wirkliche Probleme, Arbeitslosigkeit, Krankheit, Armut, Ächtung durch die Gesellschaft und andere wiederum plagen sich rum, dass sie nicht surfen können. Und verbringen ihre Zeit damit, ellenlange Briefe zu schreiben. Gott im Himmel liebster Lothar.... wirst du dich niemals ändern???? Hast du so viel Zeit??? Hm???? Nichts besseres zu tun???? Was sagt Karin dazu???
Na, nichts für ungut....
ist ja deine Sache du Süsser!!!!
Armer, armer Pauli,
wo Karin doch sooo gerne mit dir surfen wollte und deine 3 Kinder geweint haben, weil sie es auch nicht konnten. Und trotzdem ist Sylt deine absolute Favoriten-Ferien-Insel. Ob mit Karin oder mit diversen Freundinnen...egal. Hauptsache mal meckern. Wollen wir doch mal der "Familie" diese Site nahebringen. Womit der wortreiche Familienvater seine Zeit verbringt...der saubere Herr!
Hi Admin!
Es ist das gute Recht von Jedem mich anzumisten, wo er mag!
Schön wäre es, er (oder sie)hätte den Mut (oder Anstand) Seinen(Ihren) Namen unter seine Anwürfe zu schreiben.
Was allerdings persönliche Anwürfe in Revier- und oder Reisebericht zu suchen haben, ist mir nicht ganz klar.
L.J.F.
Sylt und deutsche Regulierungswut (Antworten: 4)
Karl-Heinz schrieb am Aug 25, 2004 12:00:00 AM
Hey, ich bin auch begeisterter Surfer.Bin dieses Jahr mit meiner Familie nach Römö gefahren.Diesmal nicht zum surfen was da auch ganz toll geht (ohne Stress) sonder zum reiten.Im Rahmen einer Reittour sind wir mit einer 10köpfigen Gruppe nach Sylt geschippert und dort geritten.Was dir beim surfen passiert ist haben wir mit unseren Pferden erlebt.
Ich kann nur sagen nie wieder Sylt.
Ja , Sylt hat schon seine eigenen Hackordnung.
Moin!
Obwohl wir mit unseren Steuergeldern teuere Sandvorspülungen finanzieren, fordert man Wegezoll vor dem Benutzen der Sylter Strände. Die Wege sind lang, Parplätze rar, der Ton rauh und die Gäste überaltert. Sylt ist keine Reise (mehr) wert. Wegen mir können die Sandvorspülungen eingestellt werden. Treibt sowieso alles nach Römö. Also dem Sand nach! Surfen auf Römö ist auch aus anderen Gründen wesentlich entspannter: Welle nicht so chaotisch, kein Luvstau...
Ährsmah!!
Ich las den berich und bin leicht schockiert. nun ja, ich lebte ein jahr lang in hörnum. für mich, der ich eher wellenreite sind die vorschriften so gut wie egal. aber letztenendes sollte man diese auch nicht zu ernst nehmen. im sommer schon, aber im frühling und herbst, kann man auch mal an der wattseite raus... zum windsurfen. ansonsten bleibt hörnum und der königshafen in list. oder einfach wellenreiten gehn!
gruss...
Ist es wirklich so schlimm?
Meine Freundin bat mich: lass uns doch nur mal übers Wochenende... Na gut.
Gewohnt haben wir in der Dr. Nicolas-Strasse Nr. 6. Ganz i. d. Nähe Brandenburger Strand.
Kurz nach der Rückkehr bekam ich Post aus Westerland.
Ich habe dem Herrn eine kleine mail geschickt:
Sehr geehrter Herr Schnack,
ca 250,-- Euro hat die Wohnung in dieser Strasse für ein Wochenende gekostet, ca 70,- Euro der (Zwangs)Bahntransport, die Strandbenutzungslizenz wurde auch noch bezahlt, einige Restaurants und Geschäfte besucht und dort Umsätze gemacht, an dem Parkautomat wurden bestimmt so ca. 10 Euro ( 20 Mark!)
eingeworfen für die Gnade sein Auto hinstellen zu dürfen!
Das alles kann ja nicht beinhalten, das man als Anwohner dort stehen darf!
Ein wirklich aufmerksamer freundlicher Service ihrer Stadt!
Natürlich alles wegen der Verkehrssicherheit, ich verstehe!
Tragen die Einnahmen noch die Damen mit den Fotoapparaten und die Verwaltungsvorgänge?
Wird bei 5 Euro knapp, aber das können sie sicher bald erhöhen.
Dann haben sie auch bald nur noch die Besucher, die sich einen Parkplatz ganz für sich allein kaufen können, aber das wollen sie ja wahrscheinlich auch erreichen.
Einen schönen Urlaub wünsche ich für dieses Jahr, hoffentlich werden sie nicht auch mal so abgezogen.
So schnell werden sie dieses Auto in ihrer Stadt nicht wieder sehen!
Mit freundlichem Gruss
(auch an die aufmerksame Frau Rosenbaum)
L.J. F.