Strande / Bülker Leuchtturm

Spotbedingungen

Auf der Westseite der Kieler Förde kommt der vorherrschende West- oder Südwestwind zwar ablandig, wird aber vor Strande durch einen Düseneffekt stark beschleunigt (Windvorhersage plus 1-2 Beaufort sind keine Seltenheit).

Fährt man durch Strande Richtung Bülker Leuchtturm, passiert man zunächst ein rechts neben der Strasse gelegenes Wäldchen, vor dem die Küstenlinie nach Nordwesten abknickt. Hier ist der Westwind zwar nicht mehr so stark wie vor Strande, bläst dafür jedoch konstanter. Interessant wird der Spot aber erst bei Ostwind, der dann sideshore von links kommt. Im flachen und steinigen Uferbereich baut sich auch bei Hack nur eine kleine, aber feine Welle auf, die nette Showeinlagen in Ufernähe gestattet (Vorsicht: Echolot und Gehirn einschalten!). Weiter draussen laufen dann ab 6 und mehr Bft. schöne lange Ostseewellen, die bis 2 Meter hoch werden können und schöne Wellenritte und Sprünge zulassen. Die Wellen laufen nicht besonders kraftvoll, dafür aber schön lang und ohne steil zu brechen (Waveanfänger geeignet und materialschonend).

Bei Nordost wird dann der Spot am Bülker Leuchtturm interessant. Hier laufen meist keine langen Dünungswellen, dafür aber kurze steile Wellen zwischen 1 und 2 m Höhe. Mit jedem Tag, den der Ostwind länger bläst, werden die Wellen schöner. Nimmt man einen kleinen Fussmarsch um den Uferbereich des Leuchtturms in Kauf, kann man bei starkem Nordwestwind, der dann sideshore von links kommt, zwischen den vorgelagerten Buhnen in Richtung Kieler Leuchtturm starten. Auf dem dem berüchtigten Stoller Grund läuft dann bei starkem Wind ab 7 Bft. eine beeindruckende Dünungswelle, die an richtig fetten Tagen 3 Meter und mehr erreichen kann, allerdings wirklich offshore und mit viel Strömung - nichts für Anfänger also, und nur mit optimalem Equipment empfehlenswert.

Autor

Jörg Kampen

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Eure Kommentare zu dieser Seite

Parkplatzgebühren (Antworten: 0)

Gast schrieb am Oct 10, 2002 12:00:00 AM
Am Bülker Leuchtturm wurden gerade Parkscheinautomaten aufgestellt, was eine Riesensauerei ist. Der Spot wird damit zum wohl teuersten Spot Kiels. Noch dazu ist die Parkzeit auf zwei Stunden besgrenzt. Vielen Dank an die Gemeindeverwaltung Strande.

Wellenreiten (Antworten: 0)

Gast schrieb am Oct 7, 2002 12:00:00 AM
Tja, auch die Ostsee gibt hier etwas zum surfen her, Voraussetzung ist allerdings ein kräftiger NO Wind mit min. 6 bft. Die Welle kommt an der Mole vor dem Leuchtturm leicht von links. Am besten bis auf Höhe des Molenkopfes rauspaddeln (rechts halten). Ist zwar nur reine Druckwelle, aber es reicht.Bei Zweifeln vorher Videotextseite 184 bei N3 checken.

Findlinge im Surfrevier... (Antworten: 0)

Gast schrieb am May 22, 2002 12:00:00 AM
Wirklich, ein netter Spot ! Aber die Findlinge im Uferbereich sind gefährlich. Sie sollen manchmal mit roten Bällen Markiert sein, aber mein Board und Schienbein sind da anderer Meinung. Finne abgerissen und mit 6 Stichen genäht... Also Vorsicht in Ufernähe (bis gut 20 m) und bei niedrigem Wasserstand, was in der Förde ja öfters vorkommt....

Leidiges Parken... (Antworten: 0)

Schomic schrieb am Aug 19, 2001 12:00:00 AM
Als Anmerkung zu obigen Bericht nur soviel, Jörg hat mit Sicherheit recht mit dem Revierbericht. Allerdings sollte man die kleine und grossen harten Brocken unter der Wasseroberfläche meiden ;-) Richtig übel wird es jedoch, wenn man mit einem Bus oder Womo in Strande surfen will. Am Surfstrand gibt es eine Höhenbegrenzung, die angrenzende Wiese ist nur für Mitglieder des SC Kiel und neben dem Surf-Kiosk gibt es genau 5 Plätze, auf die ein Bus/Womo passt. Allerdings steh dort meist PKW´s!! Ein Stückchen weiterin Richtung Bülk liegt rechts eine kleine Parkbucht, für nochmal ca. 5 Busse. In Bülk dann und am Leuchtturm ggibt es dann ausreichend geeignete Parkplätze.

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