Südafrika - Mozambique (Reisebericht)

(Südafrika)

SA - Mozambique Teil I: Reisevorbereitungen

Flüge gibt es jede Menge in diesen Teil der Erde, leider oft nicht gerade die billigsten. Ausserdem gestaltet sich die Mitnahme von Kitegepäck durchaus beschwerlich.

Alles in Allem haben wir diesmal trotzdem wieder eine zufriedenstellende Lösung gefunden. Der Flug mit Lufthansa von FRA direkt nach Johannesburg und retour kostet pro Person 623 Euronen inkl. Steuer und Versicherung. Wir fliegen dabei bewusst nicht direkt nach Kapstadt oder Durban, weil zum einen der Flug trotz Inlandanschlussflug seltsamerweise doppelt so teuer gekommen wäre und wir zum anderen unbedingt wieder in den Krüger-Nationalpark wollen - ein Muss beim ersten oder zweiten Afrika-Besuch.

Da für zwei Boards als Zusatzgepäck Kosten in Höhe von 400,00 Eur anfallen würden, nehme ich meinen Kitestuff innerhalb der Freigepäckmenge von 20 kg mit. Mein Kitebag mit zwei Boards (124 und 143) und zwei Kites ( 15.5 Titan und 10.0 Speed) wiegt genau 19,6 kg. Meine Shirts, Unterhosen und sonstigen Kram pack ich in mein Kabinengepäck; viel wirds wohl nicht werden. Ausserdem stellt mir meine bessere Hälfte einen Teil Ihres Koffers zur Verfügung. Bei einer Frau ist das ein riesen Entgegenkommen. Ich werde allerdings erst in ein paar Tagen wissen, ob dieses Entgegenkommen nur für meine Zahnbürste und meinen Rasierapparat reicht oder ein paar Sachen mehr. Kleiner Reminder: Sollte mich wohl die letzten Tage noch gut benehmen.

Wichtig ist, das Gepäck bei der Lufthansa vorab in den zentralen alleswissenden Buchungscomputer aufnehmen zu lassen. Nach fünf Anrufen über drei Tage hinweg ist das endlich geschafft. Angeblich "weiss" das System jetzt in Englisch und Deutsch, dass mein Kitegepäck innerhalb der Freigepäckmenge ohne Zusatzkosten mitfliegt. Ich bin ja schon sehr gespannt; vor allem auf den Rückflug.

Dieses Mal wollen wir uns auf Rat von Götz unbedingt Mozambique ansehen, zumal wir gegen Ende der ersten Woche den Krügerpark (Unterkunft unbedingt telefonisch vorbuchen) an seiner Süd-Ost-Spitze verlassen werden und dann eh erstmal wieder nach St. Lucia fahren, um die dortigen Kitegebiete ausgiebig zu testen.

Für dieses Gebiet, auch St.Lucia, ist allerdings ein Fahrzeug mit Vierradantrieb zu empfehlen. Ausserdem hilft es in den Tierparks ein Auto mit "übersicht" zu fahren. Letztes Jahr sassen wir in einem japanischen Kleinwagen und konnten kaum über die Spitzen der Grashalme am Wegesrand hinaussehen, was etwas hinderlich ist, wenn man mehr als Nasshornschei... rollende Mistkäfer am Rand der Strasse beobachten will.

Gebucht haben wir den letztjährigen Wagen über die Webseite von Ltur, dieses Mal über die Seiten von ADAC. Sicherlich gibt es billigere Mietwagenanbieter in Südafrika, aber aus meiner Sicht sprechen für unseren Weg zwei Gründe. Einmal sind in Südafrika erhebliche Selbstbeteiligungen bei Beschädigung oder Verlust des Fahrzeuges nicht unüblich und zum zweiten will ich mich im Ernstfall mit einem deutschen Anbieter in Deutschland auseinandersetzen können und nicht mit einer südafrikanischen Mietwagenfirma.

Mitnehmen sollte man einen internationalen Führerschein;
(2 Passbilder für 30-Tage Visa nach Mozambique - Antrag am Grenzposten);
Kreditkarten, EC-Karten nutzlos;
Reiseapotheke inkl. Malaria Prophylaxe (Malarone) für den Krüger-Park, Mozambique und die Gegend um St. Lucia (ganzjährig);
gutes Fernglas.

Mitnehmen oder besser vor Ort besorgen sollte man
Grillausrüstung!!!! - s e h r wichtig
und Taschenlampen, Kühlbox, Dosenöffner, etc..

Gute Reiseinfos findet man ua auf den Seiten Südafrika Online. Eine gute Reisevorbereitung ist Pflicht. Ich kann hier nicht alles abhaken, was relevant ist, z.B. das Thema Sicherheit. Wer noch Fragen hat,kann sich gerne an mich wenden.

Vorbuchungen per Internet oder Telefon sind unbedingt notwendig für die Camps im Krügerpark (sehr zu empfehlen, aber Zahlungstermine beachten, sonst Storno!) und besonders begehrte Wochenendziele der Einheimischen; ansonsten findet sich immer irgendwas Passendes . In die Reiseunterlagen gehört dabei auf jeden Fall der südafrikanische Backpacker-Führer "Coast to Coast", der auch in den Backpackers und an Flughäfen kostenlos ausliegt.

Für die erste Nacht haben wir uns in der Nähe von Johannesburg am Bronkhorstspruit Dam eingebucht - Kaia Manzi Lodge ; falls Wind weht gehts da schon aufs Wasser.

über den Krügerpark gehts dann weiter Richtung Mozambique und in die Ecke Ponta do Ouro, Kosi Bay, Sodwana Bay. Evt. wollen wir vorher noch nach Bilene und Inhambane, dort soll es riesen Lagunen und super Strände mit allerlei grossen Tieren geben (Delphine).

SA - Mozambique Teil II: Die Reise
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